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Kritische Anmerkungen - Alternative Informationen - Corona

Israel ermordet Journalistin

… und Deutschland, so hat man den Eindruck, möchte lieber nicht wissen, was „die einzige Demokratie im Mittleren Osten“, was Israel tut. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Wie die drei Affen verschließt man Augen, Ohren und Mund, um nur ja nicht als „anti-semitisch“ zu gelten.

Dass Bundesregierungen in Folge seit 2008 die Sicherheit des Staates Israel zur Chefsache erklären und „Staatsräson“ nennen, ist das Eine. Dass Journalisten sich dieser politischen Linie unterordnen, man möchte fast sagen unterwerfen, ist eine Bankrotterklärung.

Karin Leukefeld

In den frühen Morgenstunden des 11. Mai 2022 wurde die palästinensische Journalistin Shireen Abu Akleh ermordet. Der Fernsehsender Al Jazeera, für den die Kollegin seit 1997 aus den besetzten palästinensischen Gebieten berichtet hatte, nutzte alle Kanäle und das Internet, um über die ungeheuerliche Tat zu informieren. Shireen Abu Akleh hatte an dem Morgen über eine Razzia der israelischen Streitkräfte im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland, der Westbank, berichten wollen. „Das Wespennest“ nennen die israelischen Streitkräfte das Flüchtlingslager, in dem 11.000 Menschen auf einem Quadratkilometer zusammengepfercht sind. 65 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 24 Jahre. Niemand dieser Generation hat jemals in einem freien Land, einem freien Staat gelebt. Jung und Alt kennen nur Leid, Tod und Elend unter israelischer Besatzung. 

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Updated: 19. Mai 2022 — 16:15

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